Dienstag, 07. Juli 2026

Microsoft plant Rechenzentrum in Grevenbroich

Meilenstein für den Strukturwandel: Microsoft plant Zukunftsstandort in Grevenbroich / Schlossstadt positioniert sich als einer der bedeutendsten Digitalstandorte Nordrhein-Westfalens

Mit der geplanten Ansiedlung eines Microsoft-Rechenzentrums setzt Grevenbroich ein starkes Zeichen für Innovation, Zukunftsfähigkeit und erfolgreichen Strukturwandel. Die Entscheidung des internationalen Technologiekonzerns ist das Ergebnis einer konsequenten Standortpolitik, die Bürgermeister Klaus Krützen gemeinsam mit der Stadtverwaltung, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing (GFWS) sowie der Stadtentwicklungsgesellschaft Grevenbroich (SEG) seit Jahren verfolgt.

Der unterzeichnete Kaufvertrag für das Grundstück markiert einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu einem der modernsten Rechenzentrumsstandorte Deutschlands. Nach Abschluss der planungsrechtlichen Verfahren soll Grevenbroich Teil des Microsoft-Cloud- und KI-Clusters im Rheinischen Revier werden.

Bürgermeister Klaus Krützen sieht darin einen historischen Erfolg für die Stadt: „Die geplante Investition ist ein starkes Signal für Grevenbroich und für das gesamte Rheinische Revier. Unsere Region befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel, und Projekte wie dieses zeigen, dass hier neue digitale Infrastruktur, neue Chancen und neue Wertschöpfung entstehen können. Das Rechenzentrum wird Strahlkraft weit über den Standort hinaus entfalten und neue Unternehmen auf unsere Stadt aufmerksam machen.“

Die Ansiedlung ist das Ergebnis einer langfristigen und strategischen Standortentwicklung. Verwaltung, GFWS und SEG haben in den vergangenen Jahren gemeinsam daran gearbeitet, geeignete Flächen zu entwickeln, Genehmigungsprozesse vorzubereiten und Grevenbroich als attraktiven Wirtschaftsstandort mit hervorragender Infrastruktur und kurzen Entscheidungswegen zu positionieren. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang auch dem Rhein-Kreis Neuss mit Kreisdirektor Dirk Brügge an der Spitze. Das enge Zusammenspiel der beteiligten Akteure sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit potenziellen Investoren haben entscheidend dazu beigetragen, dass sich ein weltweit führendes Technologieunternehmen für Grevenbroich entschieden hat.

Auch Microsoft unterstreicht die Bedeutung des Standortes. Die Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, Agnes Heftberger, erklärt: „Nordrhein-Westfalen ist für Microsoft eine strategisch wichtige Cloud- und KI-Region. Die Pläne für unseren Cloud- und KI-Cluster im Rheinischen Revier möchten wir in Grevenbroich um einen zusätzlichen Standort erweitern. Diese Erweiterung bedeutet zusätzliche Investitionen in die lokale Infrastruktur und in die Menschen, die dort leben und arbeiten. Wir freuen uns, das Projekt gemeinsam in enger Abstimmung mit der Stadt Grevenbroich voranzubringen.“

Für Grevenbroich eröffnet die Ansiedlung weitreichende Perspektiven. Das Rechenzentrum stärkt die Position der Stadt als moderner Wirtschafts- und Innovationsstandort und macht sie für weitere Unternehmen aus den Bereichen Digitalisierung, IT, Forschung und Hightech attraktiv. Erfahrungen vergleichbarer Standorte zeigen, dass moderne Rechenzentren erhebliche Folgeinvestitionen auslösen und zusätzliche Arbeitsplätze sowohl direkt als auch bei Zulieferern, Dienstleistern und neu angesiedelten Unternehmen schaffen können.

Darüber hinaus profitieren Bürgerinnen und Bürger langfristig von einer stärkeren wirtschaftlichen Entwicklung. Höhere Gewerbesteuereinnahmen schaffen zusätzliche Handlungsspielräume für Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Mobilität, Kultur und Sport. Gleichzeitig stärkt die Ansiedlung die regionale Wertschöpfung und trägt dazu bei, Grevenbroich als lebenswerte Zukunftsstadt im Rheinischen Revier weiterzuentwickeln.

Auch technologisch setzt das Projekt Maßstäbe. Microsoft plant den Einsatz modernster Kühlsysteme, die ohne Wasserverdunstung arbeiten und das Kühlwasser in einem geschlossenen Kreislauf führen. Damit verbindet das Unternehmen leistungsfähige digitale Infrastruktur mit einem zeitgemäßen und ressourcenschonenden Betrieb.

 

Bildunterschrift: Bürgermeister Klaus Krützen auf der Fläche, auf der künftig das Microsoft-Rechenzentrum entstehen soll.

Foto: Stadt Grevenbroich